Ärzte schlagen Alarm

Offener Brief von Dornbirner Krankenhausmedizinern zur geplanten Spitalsreform

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    Offener Brief aus dem Dornbirner Krankenhaus mit 110 Unterschriften gegen die geplante Spitalsreform.

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Foto: Michael Mäser

Die geplante Spitalsreform in Vorarlberg sorgt weiter für Diskussionen. Nun melden sich die Ärzte aus dem Krankenhaus Dornbirn zu Wort.

Besonders die geplanten Verlegungen von ganzen Stationen vom Dornbirner Stadtspital nach Bregenz stößt auf Kritik. Die Ärzte des Dornbirner Stadtspitals haben dazu einen offenen Brief mit 110 Unterschriften verfasst. „Wir möchten an dieser Stelle betonen, dass dieser Prozess keineswegs so partizipativ war, wie das seitens der Landesregierung behauptet wurde und wird“, stellen die Mediziner gleich zu Beginn klar, dass weder Ärztekammer noch die Ärzte aus den Krankenhäusern maßgeblich in Entscheidungsfindungen involviert waren.
Dazu orten die Ärzte auch eine gewisse Planlosigkeit: „Das Hin- und Herschieben von Fachrichtungen mit den damit verbundenen Ausgaben in Millionenhöhe mit fraglichem Einsparungspotenzial ist in jedem Fall nur eine Notlösung und nicht nachhaltig. Aus unserer Sicht wird ein funktionierender und effizienter Standort mit idealem Fachabteilungsmix sinnlos geopfert, um Probleme und Versäumnisse in der KHGB zu lösen. Eine Kostenersparnis ist für uns nicht absehbar, eine Qualitätsverbesserung mehr als fraglich.“
Die Ärzte appellieren, die Strukturreform so zu gestalten, dass sie langfristig wirtschaftlich, patientenorientiert und mit klaren Standorten umgesetzt wird, anstatt auf Zwischenlösungen mit absehbaren Nachteilen zu setzen. „Wir verstehen die dringende Notwendigkeit einer Strukturreform, sehen in dem aktuellen Plan aber nur eine halbherzige Zwischenlösung mit vielen Nachteilen für Patienten, Steuerzahler und Mitarbeiter“, so die Mediziner abschließend. (pd/mm)

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