Ausbau der A14-Anschlussstelle

In Hohenems laufen die Planungen – Baubeginn für 2027 vorgesehen

  • Bildtitel

    Der Kreisverkehr bei der Autobahnabfahrt soll in den kommenden Jahren umfangreich um- und ausgebaut werden. 

    Button

Foto: Klaus Hartinger

Ausbau der Autobahnanschlussstelle Hohenems - Stadt, Asfinag und Land Vorarlberg verbessern Verkehr, Sicherheit und Mobilität.

Die Stadt Hohenems hatte bereits vor zwei Jahren grünes Licht für ein Finanzierungsübereinkommen mit der Asfinag und dem Land Vorarlberg zum Um- und Neubau der Autobahnanschlussstelle Hohenems gegeben. Nach weiteren Planungen und dem Ankauf eines privaten Grundstücks durch das Land konnte nun die nächste Hürde genommen werden. Laut einem ORF-Bericht befindet sich das Projekt aktuell in der Ausschreibungsphase, die finalen Abstimmungen mit den Behörden laufen noch. Die Ausschreibungen sollen im Herbst 2026 veröffentlicht werden, der Baubeginn ist für Herbst 2027 vorgesehen. Die Bauzeit wird auf rund zweieinhalb Jahre geschätzt, eine Fertigstellung ist für Sommer 2030 geplant. Die Gesamtkosten betragen laut einer Kostenrechnung aus dem Jahr 2024 34,87 Millionen Euro, davon trägt die Stadt Hohenems rund fünf Millionen Euro.
Umfangreiche Umbauten
Der bestehende Kreisverkehr an der Autobahnabfahrt wird zu einem zweispurigen Großkreisel mit Zufahrten zu Betriebs- und Geschäftsgebieten erweitert. Der Hornbach-Kreisverkehr wird durch eine leistungsfähige Kreuzung mit Lichtsignalanlage ersetzt. Zur Entlastung der stark frequentierten Hornbachkreuzung soll außerdem die „Spange Süd“ errichtet werden, die auch das nahgelegene Gewerbegebiet erschließt. Zudem werden neue Busspuren und ein neu gestalteter Radweg geschaffen, der eine durchgehende Verbindung vom Cineplexx bis zur Diepoldsauer Grenze ermöglicht. Die Bauarbeiten sollen unter Aufrechterhaltung des Verkehrs umgesetzt werden. Ziel des Projekts ist es, die Verkehrssicherheit zu erhöhen, Staus zu reduzieren und die regionalen Wirtschaftsräume optimal zu fördern. (mm)