Motorrad-Saison startet
Zahl der Verletzten auf Rekordniveau
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Die Motorrad-Saison läuft gerade an und damit steigt auch wieder die Unfallgefahr. Das Kuratorium für Verkehrssicherheit rät zu angepasster Geschwindigkeit und Schutzkleidung.
Das Brummen von Motorrädern hat nichts von seiner Faszination verloren – im Gegenteil: Während die Zahl der in Österreich zugelassenen Pkw in den letzten 25 Jahren um 29 Prozent gestiegen ist, nahm die Zahl der zugelassenen Motorräder im selben Zeitraum sogar um 148 Prozent zu.
Die Zahl der verletzten Motorradfahrenden hat bereits im Jahr 2024 mit rund 4.470 Verletzten einen neuen Höchststand erreicht. Für das Gesamtjahr 2025 liegen derzeit noch keine Daten vor. Einige Gruppen stechen dabei besonders hervor, wie Klaus Robatsch vom Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) erklärt: „Die Zulassungen von Motorrädern bis 125 ccm Hubraum sind in den vergangenen Jahren besonders stark gestiegen. Diese Fahrzeuge sind vor allem bei jungen Menschen beliebt. Entsprechend finden sich in der Altersgruppe der 15- bis 24-Jährigen überdurchschnittlich viele Unfallopfer.“ Auffallend viele Verletzte gibt es aber auch unter den 55- bis 64-Jährigen.
Zu den häufigsten Ursachen für Motorradunfälle zählen überhöhte Geschwindigkeit sowie das Übersehen von Motorrädern durch andere Verkehrsteilnehmende. Die Helmtragequote beim Motorradfahren in Österreich liegt bereits bei 99,9 Prozent, angemessene Schutzkleidung tragen hingegen erst 56 Prozent, wie eine KFV-Erhebung zeigt. (pd)







