Das sah mal ganz anders aus
Bildserie einer bildhaften Erinnerung im Feldkircher Anzeiger
Fotos: Hannes Partsch / Michael Partsch
Veränderungen erkennt man häufig erst beim Betrachten von Fotos. Am Beispiel von Feldkirch macht der Anzeiger dies in einer Serie anschaulich.
Nicht alles ist in Stein gemeißelt. Nichts bleibt für immer gleich. Die Zeit bleibt auch an Gebäuden, Plätzen und anderem nicht stehen.
Michael Partsch kennt sich da aus, sorgt er doch in der Johanniterkirche in Feldkirch für Uhr und Glockenschlag. „Die Uhr läuft einfach und die Zeit kann man nicht sehen“, sagt er, „aber Veränderungen.“ Die Veränderungen an Gebäuden, am Stadtbild, am Verkehr, an den Geschäften. Doch wer erinnert sich noch daran?
Bilder - aufgenommen 1962 - seines Bruders Hannes Partsch brachten ihn schon 2024 auf die Idee, diese Veränderungen mit neuen Fotos aus der gleichen Perspektive zu veranschaulichen. Zwischen den Aufnahmen liegen also mehr als 60 Jahre, fast ein ganzes Menschenleben.
Fotos sind der Zugang zur Erinnerung, wie der Bahnhof Feldkirch das Tor zu Feldkirch ist.
Modern und irgendwie betriebsam begegnet er den meisten täglich. Klobig und wenig beschaulich. Ganz im Gegensatz dazu zu Beginn der 1960er-Jahre. Fast schon idyllisch und als Postkarten-Motiv stand er da. Aber wer kann sich daran noch erinnern? (mb)








