Fitnessparcours Finnenbahn

Die „grüne Bewegung“ in Feldkirch Gisingen wurde saniert und eröffnet

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    Bewegung und Sport an der frischen Luft auf der Finnenbahn.

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Foto: Stadt Feldkirch

Seit über 30 Jahren ist die Finnenbahn in Gisingen ein beliebter Treffpunkt. Ob Laufen, Stretching oder Krafttraining – der Fitnessparcours ist ein wichtiger Bestandteil der Sportstadt und wurde nun saniert und wiedereröffnet.

Im Frühjahr 2026 hat die Stadt Feldkirch die Anlage umfassend erneuert und damit einmal mehr unterstrichen, warum sie zurecht als Sportstadt bezeichnet wird. Sechs Trainingsstationen wurden modernisiert, die Beschilderung neu gestaltet und der Belag der Finnenbahn verbessert.

Die in den 1990er-Jahren errichtete Anlage war zuletzt deutlich in die Jahre gekommen. Heute bietet der Parcours ein einfach zugängliches und zeitgemäßes Bewegungsangebot für alle Altersgruppen. Der Parcours umfasst insgesamt sechs Trainingsstationen – von Aufwärm- und Beinübungen über Rumpf- und Oberkörpertraining bis hin zu Calisthenics und Stretching.


Die Übungen sind bewusst so aufgebaut, dass sie ohne Vorkenntnisse genutzt werden können. Ergänzt wird das Angebot künftig durch QR-
Codes an den Stationen, über die Übungsvideos abgerufen werden können. Die Stationen sind so konzipiert, dass mehrere Personen gleichzeitig trainieren können. Das erleichtert gemeinsames Training und vermeidet Wartezeiten. Ergänzend stehen zwei Gruppenplätze zur Verfügung.


Die Anlage ist kostenlos nutzbar und damit ein wichtiger Bestandteil des Bewegungsangebots in Feldkirch. Auch die Sportstrategie 2024 zeigt, wie groß der Bedarf ist. Die Erneuerung des Fitnessparcours war das meistgenannte Anliegen bei bestehenden Sportanlagen, besonders häufig von Frauen.

Regionale Beteiligung
Das Projekt wurde mit regionalen Partnern umgesetzt. Die Sparkasse Feldkirch und Ländle Milch unterstützten die Finanzierung. Die Geräte wurden von Aqua Mühle Vorarlberg gefertigt. Stadtgärtnerei und Freizeitbetriebe Feldkirch übernahmen zentrale Aufgaben beim Bau und der Umsetzung. Bürgermeister Manfred Rädler betont, dass Investitionen in solche Anlagen direkt der Lebensqualität zugutekommen. (ice)