Gemeinde Nüziders investiert aus stabiler finanzieller Basis in zentrale Zukunftsprojekte

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Foto: Gemeinde Nüziders

Der Voranschlag der Gemeinde Nüziders für das Jahr 2026 wurde in der Sitzung der Gemeindevertretung am 18. Dezember 2025 einstimmig beschlossen. Das Jahr 2026 ist ein Investitionsjahr - die Gemeinde investiert rund 6,1 Millionen Euro in Projekte, die für die Entwicklung des Ortes wesentlich sind.

Konkrete Investitionen im Jahr 2026
Ein zentraler Schwerpunkt ist die Fertigstellung der neuen Kinderbetreuungseinrichtung, die im kommenden Jahr abgeschlossen wird. Damit werden zusätzliche Betreuungsplätze geschaffen und das Angebot für Familien weiter verbessert. Ein weiteres Projekt ist der Neubau der Wasserversorgung im Oferstweg.
Darüber hinaus werden Vorarbeiten für ein neues Feuerwehrgerätehaus gesetzt – die Planung wird intensiv fortgesetzt. Vorgesehen sind auch diverse strategische Grundstücksankäufe, um sich für künftige Entwicklungen frühzeitig Handlungsspielräume zu sichern.
Auch der hochwassersichere Ausbau des Mühlebachs geht in die nächste Umsetzungsetappe, der im Bau befindliche Beachvolleyballplatz wird fertiggestellt und auch die Erneuerung des Gemeindefuhrparks geht 2026 weiter.

Verantwortungsvolle Finanzierung
Zur Umsetzung dieser Investitionen ist im Jahr 2026 eine Kreditaufnahme für Investitionsprojekte vorgesehen. Diese dient ausschließlich der Finanzierung langfristiger Vorhaben und nicht der Abdeckung laufender Ausgaben. Der Schuldenstand der Gemeinde steigt dadurch an, bleibt aber in einem vertretbaren Rahmen.
Die finanziellen Eckdaten zeigen eine weiterhin stabile Entwicklung. Die Finanzkraft der Gemeinde steigt 2026 auf rund 9,8 Millionen Euro und liegt damit um etwa 262.000 Euro über dem Vorjahr. Die laufenden Einnahmen decken die laufenden Ausgaben, sodass die Gemeinde ihre Aufgaben auch im kommenden Jahr aus eigener Kraft erfüllen kann.
Bürgermeister Florian Themeßl-Huber ergänzt: „Die Kreditaufnahme ist für die Finanzierung der zukunftsweisenden Investitionen notwendig. Auch wenn der dadurch der Schuldenstand und Höhe der Tilgungen ansteigen, schaffen wir Vermögen und schaffen vor allem Handlungsspielräume für die kommenden Jahre und Jahrzehnte.“
Was die laufenden Ausgaben betrifft, so betont auch der Nüziger Bürgermeister wie wichtig eine finanzielle Entlastung der Gemeinden ist. „Die Kostensteigerungen im Sozialfonds und bei der Abgangsdeckung der Spitäler sind um ein Vielfaches höher als die prognostizierten Mehreinnahmen bei den Ertragsanteilen. Die Schere zwischen Einnahmen und Ausgaben geht immer weiter auseinander - das ist eine Entwicklung, die nicht länger haltbar ist.“

Einstimmiger Beschluss als Ausdruck breiten Konsenses
Der Voranschlag 2026 wurde einstimmig von der Gemeindevertretung beschlossen. Dieses breite Einvernehmen unterstreicht die Ausgewogenheit des Budgets und die gemeinsame Verantwortung für die finanzielle Entwicklung der Gemeinde. (pd)

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