Hirschbichlers „Vergläserung“
Vernissage in der Johanniterkirche Feldkirch
Fotos: Arno Egger
Am Freitag eröffnet in der Johanniterkirche in Feldkirch eine neue Ausstellung. Michael Hirschbichler verschmilzt Archäologie und Material mit zeitgenössischer Kunst und trägt sie in gläserner Form in die Zukunft.
Michael Hirschbichler nahm Sand, Erde und Steine aus dem Kirchenboden und verwandelte sie in Glas. Einzelne Tropfen formen eine Traube, die als hängende Skulptur über der Ausgrabungsstätte schwebt. Jeder Tropfen trägt die Geschichte des Ortes in sich, und gemeinsam bilden sie ein Ganzes, das Archäologie und Kosmologie, Vergangenheit und Gegenwart verbindet.
Für Hirschbichler war es selbstverständlich, die Gläser in der Glasmanufaktur Glashütte Lamberts in Waldsassen entstehen zu lassen, dort, wo Kunst gläsern verstanden wird.
Die hängende Skulptur spannt einen Bogen von der geologischen Geschichte des Bodens über den gegenwärtigen Raum bis in die Zukunft, in der die Erinnerung des Ortes weiterlebt. (ice)
Info:
Vergläserung
Michael Hirschbichler
Vernissage: Freitag, 27. Februar, 20 Uhr
Es sprechen Arno Egger (Kurator) und Klaus Christa (Musiker und Künstlerischer Leiter von Musik in der Pforte).
Dauer der Ausstellung bis 25. April 2026.





