Klares Zeichen für mehr Verkehrssicherheit
Foto: Stadt Bregenz
Die Stadt Bregenz ist der European Road Safety Charter (ERSC) der Europäischen Kommission beigetreten und setzt damit ein klares Zeichen für mehr Verkehrssicherheit. Die ERSC ist die größte zivilgesellschaftliche Plattform für Verkehrssicherheit in Europa: Mehr als 4.000 Unternehmen, Bildungseinrichtungen sowie öffentliche und private Organisationen engagieren sich europaweit für sichere Mobilität.
Ziel ist es, die Anzahl der Todesfälle und schweren Verletzungen im europäischen Straßenverkehr zwischen 2020 und 2030 um 50 Prozent zu reduzieren. Langfristig verfolgt die Europäische Kommission mit der „Vision Zero“ das ambitionierte Ziel, dass bis 2050 niemand mehr auf Europas Straßen getötet oder schwer verletzt wird.
Mit der erfolgreichen Anmeldung zur ERSC verpflichtet sich die Stadt Bregenz, eigene Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit umzusetzen, weiterzuentwickeln und auf europäischer Ebene sichtbar zu machen. Die Teilnahme unterstreicht das langjährige Engagement der Stadt für nachhaltige Mobilität und Verkehrssicherheit sowie das klare Bekenntnis zur Vision Zero.
Für Österreich übernimmt das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) das EU-Mandat zur Betreuung und Koordination der European Road Safety Charter. Aufgrund zahlreicher Vorzeigeprojekte im Bereich Verkehrssicherheit und nachhaltiger Mobilität wurde die Stadt Bregenz vom KFV gezielt eingeladen, sich als Mitglied der ERSC zu qualifizieren. Zu den geplanten und bereits umgesetzten Maßnahmen zählen unter anderem Projekte zur Verkehrsberuhigung, zur Förderung aktiver Mobilitätsformen sowie gezielte Initiativen zum Schutz besonders vulnerabler Verkehrsteilnehmender.
Mit dem Beitritt zur European Road Safety Charter zeigt die Stadt Bregenz, wie kommunale Verkehrssicherheitsarbeit einen konkreten Beitrag zur Umsetzung der Vision Zero leisten kann. Gleichzeitig positioniert sich Bregenz als Vorbild für andere Gemeinden und Städte in Österreich und Europa.







