Kreuzungsbereich wird umgestaltet
Mehr Sicherheit für unsere Jüngsten
Fotomontage: Gemeinde
Sicherheit beginnt dort, wo Menschen täglich unterwegs sind – auf dem Schulweg, dem Weg zum Kindergarten oder mit dem Fahrrad zur Arbeit. Die Arbeitsgruppe Kreuzung hat sich deshalb mit der Verkehrssituation im Bereich der Einmündung der St. Anna Straße in die L193 beziehungsweise L50 befasst. Zentrales Anliegen der Arbeitsgruppe war es, kurzfristig den besonders kritischen Punkt im Bereich der Einfahrt in die St. Anna Straße zu entschärfen. Derzeit müssen einfahrende LKWs sowie Linien- und Schulbusse beim Abbiegen von der Landesstraße in die St. Anna Straße regelmäßig auf die befahrbaren Gehsteige ausweichen, was sowohl für Fußgänger als auch für den Begegnungsverkehr eine nicht unerhebliche Gefährdung darstellt. Deshalb wurde von der Arbeitsgruppe Kreuzung einstimmig empfohlen, die Planung vorzunehmen und die Maßnahmen mit dem Land abzustimmen. Dies vor allem darum, da für die „Gesamtlösung“ das Land als Projektant zuständig ist. Nach der Abstimmung mit der Abteilung Straßenbau des Landes wurde die Vergabe der Planung in der Sitzung am 12. Dezember 2025 einstimmig an das Büro Adler & Partner vergeben. In der Sitzung der Gemeindevertretung vom 9. Juli wurde die Vergabe der Baumeisterarbeiten an die Firma Rhomberg Bau vergeben. Ursprünglich waren die Bauarbeiten über die Sommerferien geplant. Nachdem keine Firma die Bauarbeiten im Sommer umsetzen konnte, werden die Bauarbeiten im Herbst umgesetzt. Besonders wichtig ist diese Maßnahme, weil der Kreuzungsbereich nicht nur die Hauptzufahrt zur Musikmittelschule Thüringen darstellt. Über diesen Weg gelangen täglich auch zahlreiche Familien zum neuen Kinderhaus, in dem die Kleinkindbetreuung, der Kindergarten sowie die Mittagsbetreuung der Volksschule untergebracht sind. Neben der Verbesserung der Verkehrssicherheit wird auch eine Trinkwasserleitung erneuert. Die Asphaltierungsarbeiten sind so vorgesehen, dass sie während der Herbstferien erfolgen können.
Variantenstudie dem Land präsentiert
Parallel dazu wurden mehrere Varianten für eine „Große Lösung“ ausgearbeitet und dem Land als zuständiger Stelle präsentiert. Diese werden aktuell auf Mach- und Umsetzbarkeit geprüft. Wir hoffen hier auf eine rasche Rückmeldung, damit wir die Varianten präsentieren, diskutieren und weiterbearbeiten können. (pd)






