Marktplatz im Wandel
Wie sich der Marktplatz in Dornbirn über Jahrzehnte veränderte
Foto: Landesbibliothek
Der Dornbirner Marktplatz hat sich in den letzten Jahrzehnten vom verkehrsreichen Zentrum zur beliebten Fußgängerzone entwickelt.
Wenn man heute durch die Dornbirner Innenstadt schlendert, kann man es sich kaum noch vorstellen. Vor rund 35 Jahren war der Dornbirner Marktplatz noch die verkehrsreichste Straßenkreuzung Vor-
arlbergs. Als Durchzugsroute zwischen Bregenz und Feldkirch staute sich hier der Verkehr, und die kleine Erhöhung für Verkehrspolizisten, die sogenannte „Elefantentrommel“, war ein vertrauter Anblick. Historisch war der Platz bereits seit 1540 Zentrum für Märkte und Versammlungen.
Einst als Kirchplatz bekannt, trug der zentrale Ort vor der Dornbirner Stadtpfarrkirche Sankt Martin im Laufe der Geschichte unterschiedliche Namen – darunter auch Adolf-Hitler-Platz und Freiheitsplatz. Letztlich setzte sich der Name Marktplatz wieder durch. Die Herrschaft des Autos nach dem Zweiten Weltkrieg endete im Jahr 1989 wieder mit der Einrichtung der Fußgängerzone. Heute ist der Marktplatz ein beliebter Treffpunkt für Einheimische und Gäste. Wochenmarkt, Bummeln, Cafés und Plaudereien vor der Kirche prägen das Bild und machen die Fußgängerzone zu einem lebendigen Zentrum, das aus Dornbirn nicht mehr wegzudenken ist. (mm)
125 Jahre Dornbirn:
Vor 125 Jahren wurde Dornbirn zur Stadt erhoben. Anlässlich des Jubiläums blickt der Anzeiger in diesem Jahr regelmäßig auf die Geschichte der Stadt Dornbirn zurück.








