Verantwortung im Straßenverkehr

Respekt und Regelbewusstsein sorgen für mehr Sicherheit

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    Regelkonformes Verhalten sorgt für ein gutes Miteinander.

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Foto: connel design-Fotolia.com

Das Fahrrad hat sich in Feldkirch in den vergangenen Jahren zunehmend als selbstverständliches Verkehrsmittel im Alltag etabliert. Ob auf dem Weg zur Arbeit, zur Schule, zum Einkauf oder in der Freizeit – viele Wege im Stadtgebiet sind kurz und lassen sich gut mit dem Rad zurücklegen.

Mit der Umsetzung von vier Fahrradstraßen sowie der Wiedereröffnung der Radroute durch die Kapfschlucht wurden gezielt Maßnahmen gesetzt, um diese Entwicklung zu unterstützen und sichere Rahmenbedingungen zu schaffen. Der Erfolg ist deutlich sichtbar: Nahezu jeder vierte Weg wird heute in Feldkirch mit dem Fahrrad zurückgelegt. Auch im bundesweiten Wettbewerb „österreich radelt“ unterstreicht der dritte Platz in der Kategorie „Städte mit mehr als 15.000 Einwohner:innen“ den hohen Stellenwert des Radfahrens in der Montfortstadt.

Mehr Sicherheit
Damit dieser positive Trend anhält, sind neben einer gut ausgebauten Infrastruktur vor allem Rücksichtnahme und Regelbewusstsein entscheidend. Ein sensibler Bereich ist die Landesstraße L190 zwischen der Jet- und der Shell-Tankstelle. Dort kam es in den vergangenen Jahren wiederholt zu Unfällen, insbesondere, weil Radfahrer:innen stadteinwärts unerlaubt den Gehsteig nutzten. Dieser Abschnitt ist ausschließlich dem Fußverkehr vorbehalten. Fahrräder gelten verkehrsrechtlich als Fahrzeuge und dürfen Gehsteige grundsätzlich nicht befahren. Wer dies dennoch tut, gefährdet Fußgänger:innen, sich selbst und riskiert zudem eine Verwaltungsstrafe. „Sicherheit entsteht durch gegenseitigen Respekt und die Einhaltung der Regeln. Nur so kommen alle gesund ans Ziel“, betont Bürgermeister Manfred Rädler.

Eigenverantwortung
Feldkirch zeigt, wie erfolgreich nachhaltige Mobilität umgesetzt werden kann. Damit dies so bleibt, braucht es das verantwortungsvolle Verhalten aller Verkehrsteilnehmer:innen. Wer aufmerksam und rücksichtsvoll unterwegs ist, stärkt die Verkehrssicherheit, erhöht die Lebensqualität und trägt zu einem guten Miteinander im öffentlichen Raum bei. (pd)

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