E-Flotte und weniger Verkehr

VCÖ-Mobilitätspreis Vorarlberg an drei Projekte vergeben

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    Michael Schwendinger (VCÖ), Caroline Jäger (Gemeindevertreterin Hittisau), Marcus Ender (ÖBB), Leonard Lechner (VVV), Stephan Pillwein (Fahrradbeauftragter der Stadt Feldkirch), Nathalie Koch (Stadträtin von Feldkirch), 

    LSth. Christof Bitschi. (v.li.)

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Foto: Land Vorarlberg/J.Wiedemann

Die Elektrobus-Flotte des Verkehrsverbunds Vorarlberg, der Pop.up Dorfplatz Hittisau und die Verkehrsberuhigung bei der Volksschule Altenstadt in Feldkirch wurden mit dem Mobilitätspreis ausgezeichnet.


Der VCÖ-Mobilitätspreis stand heuer unter dem Motto „Zukunftsfit für Stadt und Land“ und VCÖ-Experte Michael Schwendinger unterstrich: „Die Mobilität der Zukunft muss den Herausforderungen in Städten und ländlichen Räumen gleichermaßen gerecht werden. Wenn wir die Mobilität nachhaltig verbessern, es mehr Öffentlichen Verkehr und mehr Sharing-Angebote gibt und die Infrastruktur für das Gehen und Radfahren ausgebaut wird, dann verringern wir nicht nur den Energieverbrauch, die Emissionen, den Lärm und die Staus, sondern machen die Mobilität für die Bevölkerung auch kostengünstiger und gesünder.“


Drei vorbildliche Projekte

Mit der großflächigen Elektrifizierung der Busflotte setzt der Verkehrsverbund Vorarlberg Maßstäbe für klimaverträgliche Mobilität. Bis Ende des Jahres 2025 wird die Zahl der Elektrobusse in Vorarlberg von derzeit 35 auf 125 steigen. Damit ist Vorarlberg Österreichs Spitzenreiter bei Elektrobussen. 


Seit dem Jahr 2021 gibt es in Hittisau in den Sommermonaten einen „Pop.up.Dorfplatz“. Wo sonst ein Autoparkplatz ist, gibt es im Sommer einen Ort der Begegnung für Einheimische und Gäste. Das Projekt basiert auf einer Initiative von Bürgerinnen und Bürgern und wird mit minimalem Budget und der tatkräftigen Unterstützung lokaler Unternehmen finanziert. Ziel ist es, den Platz rund um den Dorfbrunnen bis Ende 2025 dauerhaft zur verkehrsberuhigten Begegnungszone umzugestalten.


Früher gab es vor der Volksschule Altenstadt in Feldkirch zu Schulbeginn ein Verkehrs-
chaos durch Elterntaxis. Dadurch kam es immer wieder zu gefährlichen Situationen für Schulkinder. Die Stadt Feldkirch nutzte den Neubau der Volksschule, um dieses Problem zu lösen und die Sicherheit für die Kinder zu erhöhen. Der Bereich vor der Schule wurde verkehrsberuhigt, Elterntaxis müssen 200 Meter von der Schule entfernt halten, bei den Straßen im Umfeld der Schule wurden die Gehsteige verbreitert. Die Zahl der Fahrradabstellplätze wurde auf 81 erhöht. (pd)


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