Montafoner Kulturerbe digitalisiert

Aqua Mühle digitalisierte 215.000 Dokumente des Zurkirchen-Archivs

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    Bereichsleiter Christoph Walser (li.) freut sich mit Andreas Grass über die gelungene Digitalisierung.

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Foto: Nicole Tschannett

Im Rahmen des Förderprogramms „Kulturerbe Digital“ des Bundesministeriums haben die Montafoner Museen einen bedeutenden Schritt in der Digitalisierung ihrer Bestände gesetzt. 


Das Sozialunternehmen Aqua Mühle Vorarlberg digitalisierte rund 215.000 Dokumente des Zurkirchen-Archivs. Diese stehen in Kürze über die bundesweite Online-Plattform „Kulturpool“ zur Recherche bereit. Unter der Leitung von Andreas Grass nahm die Abteilung Digitalisierung und Mikroverfilmung die aufwendige Arbeit im Frühjahr 2024 auf und war damit bis Oktober 2025 beschäftigt. Auch Christoph Walser, kulturwissenschaftlicher Bereichsleiter und Direktor der Montafoner Museen, zeigte sich erleichtert, dass dieses Mammutprojekt so zeitnah umgesetzt werden konnte: „Ohne externe Hilfe wäre es uns innerhalb der Frist nicht möglich gewesen.“ Seit seiner Neueröffnung im Jahr 2001 bildet das Montafon Archiv, mit Josef Zurkirchen als Kernfigur, die zentrale Sammlung regionaler Geschichte. Beginnend mit Zeitungsausschnitten, Fremdenführern und privaten Sammlungen legte er den Grundstein für die umfassende Dokumentation der Region.


Ziele der Digitalisierung 

Die Digitalisierung soll zum einen die Bestände für die Zukunft sichern, zum anderen die Wiederauffindbarkeit durch digitale Suchfunktionen und präzise Verschlagwortung ermöglichen.


Die historischen Bestände können bald bequem online recherchiert und durchsucht werden. Damit wird das Archiv sichtbarer, eröffnet neue Forschungsimpulse und leistet einen wichtigen Beitrag zur Bewahrung und Verbreitung des kulturellen Erbes der Region. (pd)

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