Neue Kompostieranlage in der Galätscha

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    Geschäftsführer Markus Burtscher

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Foto: Marktgemeinde Frastanz

Ab der Grünmüll-Saison 2026 wird die neue Kompostieranlage in der Galätscha in Betrieb genommen. Damit wird aus der bisherigen Grünmüllsammelstelle ein moderner Verarbeitungsstandort, der den aktuellen Umweltauflagen entspricht und einen wichtigen Beitrag zur regionalen Kreislaufwirtschaft leistet.

Die Anlage basiert auf dem Verfahren der gelenkten Kompostierung nach Lübke, das seit über drei Jahrzehnten für kontrollierten Humusaufbau und höchste Qualität steht. Innerhalb von sechs bis acht Wochen entsteht aus Grünschnitt ein stabiles, nährstoffreiches Endprodukt in A+ Bio-Qualität, die Erde ist somit optimal für Landwirtschaft, Gemüseanbau und Gartenbau. Durch die gezielte Mischung von Materialien, regelmäßige Belüftung und den Einsatz von Kompoststarter wird eine geruchsarme, umweltfreundliche Verarbeitung gewährleistet.
Mit der neuen Anlage wird nicht nur Grünmüll verwertet, sondern ein wertvolles Produkt geschaffen, nämlich hochwertiger Kompost, der wieder in den natürlichen Kreislauf zurückgeführt wird. Dieser Kompost kann künftig von Privatpersonen, Gewerbebetrieben und der Landwirtschaft erworben werden. Die Preise für die Abgabe von Grünmüll orientieren sich am landesweiten Niveau, die Verkaufspreise für die Kompostprodukte werden noch rechtzeitig bekanntgegeben.
„Mit der GrünGutErde_Walgau GmbH schaffen wir eine nachhaltige Lösung für die Region. Aus Abfällen wird ein hochwertiger Rohstoff, der unseren Böden zugutekommt und die Umwelt schützt. Wir freuen uns, dass wir mit dieser Anlage einen wichtigen Schritt in Richtung Kreislaufwirtschaft gehen,“ betont Markus Burtscher, der Geschäftsführer der GrünGutErde Walgau_GmbH.

Neue GmbH gegründet
Für den Betrieb der Anlage wurde die GrünGutErde_Walgau GmbH gegründet, eine Tochtergesellschaft der Marktgemeinde Frastanz. Ziel ist es, Grünschnitt aus dem Walgau zu sammeln, zu verarbeiten und als Qualitätskompost zurückzuführen. Damit entsteht ein Modellprojekt für regionale Kreislaufwirtschaft, das Bodenqualität verbessert, den Einsatz chemischer Dünger reduziert und zur CO2-Bindung beiträgt.
Die Verarbeitung erfolgt am gewohnten Standort der Galätscha. Sämtliche Grundstücke befinden sich im Besitz der Marktgemeinde Frastanz. Weitere Informationen zur Preisgestaltung und zum Verkaufsstart des Komposts folgen in Kürze.
Bürgermeister Walter Gohm sieht in der neuen Anlage einen Meilenstein: „Die Kompostieranlage in der Galätscha ist ein Zukunftsprojekt für Frastanz und den gesamten Walgau. Mit ihr leisten wir einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz und zur nachhaltigen Entwicklung unserer Gemeinde.“ (pd)

von Burhan Yuece 7. Januar 2026
Silvester sollte doch eigentlich etwas Schönes sein. Warum muss es laute Feuerwerke geben? Feuerwerke sind schön aber laut. Könnte es auch ohne gehen? Dieses Jahr habe ich mich sehr auf Silvester gefreut und wollte unbedingt bis Mitternacht aufbleiben um den Jahreswechsel mit zu erleben. Als es dann soweit war, hat mich der Lärm der vielen Raketen von überall her zum Weinen gebracht. Aus der erwarteten Freude wurde große Traurigkeit. Ich musste an all die vielen Tiere zuhause und im Freien denken, die jetzt sicher ganz viel Angst und Panik erleben müssen. Ich weiß, dass zu diesem Zeitpunkt Silvester ist, aber die ganzen armen Tiere nicht. Sie müssen unter dem ganzen Lärm leiden und können sich davor nicht schützen. Manche Tiere werden dann sogar aus ihrem Winterschlaf geweckt. Danach gibt es auch sehr viel Müll, den manche Leute einfach liegen lassen. Außerdem gibt es durch die Feuerwerke auch immer wieder Brände und Verletzte. Das heißt sehr viel mehr Arbeit für die Straßenkehrer, die Feuerwehr und die Rettung. Ich wünsche mir, dass das Feuerwerksverbot im Ortsgebiet endlich einmal kontrolliert wird. Und wenn das nicht möglich ist, dann sollte man sich überlegen, den Verkauf von Feuerwerken an Privatpersonen überhaupt zu verbieten!
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