Olympiahelden aus der Alpenstadt

Bludenz feiert mit Alessandro Hämmerle, Jonas Müller und Thomas Steu

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    Foto: Heinzelmaier

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    Große Begeisterung rund um das österreichische Rodelteam bei den Olympischen Spielen in Cortina. Foto: Heinzelmaier

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    Präsident Manfred Heinzelmaier mit Jonas Müller und Thomas Steu. Foto: Heinzelmaier

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    Der Moment des Triumphes für Alessandro Hämmerle. Foto: Stadt Bludenz

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Einmal Gold durch Alessandro Hämmerle und dreimal Silber für die beiden Rodler Jonas Müller und Thomas Steu. Bludenz schrieb bei den Olympischen Winterspielen in Cortina groß an.

Mit zwei Olympiasiegen gehört der in Bludenz wohnhafte Montafoner Alessandro Hämmerle endgültig zu den ganz Großen seines Sports. Für die Alpenstadt ist er nicht nur ein Weltklasse-Athlet, sondern ein Botschafter, der zeigt, was mit Mut, harter Arbeit und Zusammenhalt möglich ist. Dieser Olympiasieg ist nicht nur die Bestätigung seiner außergewöhnlichen Karriere, sondern auch ein starkes Zeichen für Ausdauer, Comeback-Qualitäten und den unerschütterlichen Glauben an sich selbst. „Ganz Bludenz ist sehr stolz auf ihn“, würdigt Bürgermeister Simon Tschann diese historische Leistung.

Beeindruckende Rodler
Nicht weniger beeindruckend ist auch, was die Rodler leisten. Nachdem Thomas Steu bereits vor vier Jahren in Peking mit Silber im Teambewerb und Bronze im Doppelsitzer für zwei Medaillen gesorgt hatte, legte der 34-Jährige nun in der Kunsteisbahn von Cortina doppelt nach. Sowohl im Doppelsitzer (mit Partner Wolfgang Kindl) als auch im Teambewerb eroberte er jeweils Silber. Im Mannschaftsbewerb war mit Jonas Müller ein weiterer Bludenzer am Start, der seine starke Leistung mit Silber im Einzel krönte. Damit ist Bludenz eine absolute Rodelhochburg.

Und das soll sie, laut dem Vorarlberger Rodelpräsident Manfred Heinzelmaier auch in den nächsten Jahren bleiben. Der 64-jährige Bludenzer war früher selbst aktiver Rennrodler und bastelt mit einem engagierten Team an Trainer, Funktionären und Ehrenamtlichen an weiteren Bludenzer Medaillen im Rodelsport. Der Grundstein dafür wird im für den Nachwuchs konzipierten Eiskanal in Hinterplärsch gelegt. Stolze 10.000 Fahrten mit Kindern wurden in den letzten zweieinhalb Monaten absolviert. Dazu kamen rund 2.000 Fahrten mit dem Alpenbob, die eine wichtige Einnahmequelle für den Verein darstellen.

Mittelschule Bludenz
Als besonders wertvoll entpuppt sich auch die Zusammenarbeit mit der Mittelschule Bludenz, die einen Sportschwerpunkt anbietet. „Rund 150 Fahrten haben wir bereits mit den Schülern absolviert“, erklärt Heinzelmaier. So werde die Begeisterung für das Rennrodeln geweckt und gefördert. „Wir planen praktisch schon für das nächste Jahrzehnt und haben in der Jugend-A – das sind die 15-Jährigen – alle Staatsmeistertitel geholt.“ Sie sollen – wahrscheinlich bei den übernächsten Winterspielen in Salt Lake City – in die Fußstapfen von Thomas Steu sowie Jonas und Yannik Müller treten.

Das Gesamtbudget des Vorarlberger Rodelverbandes beträgt rund 100.000 Euro. „Bevor mein Vorgänger Franz Wilhelmer, der sieben Jahre lang Präsident war, die Arbeit aufnahm, lag es bei gerade mal 4.000 Euro.“ Zum Vergleich: der Österreichische Rodelverband verfügt über knapp vier Millionen Euro. Bei einer Sportart, bei der es um Tausendstel geht, spielt neben dem fahrerischen Können auch das Material eine entscheidende Rolle. (dh)

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Die Auguren der Wehrdienstvolksabstimmung Stocker ist ein sehr gewiefter Leiter und Vermittler unserer bunten Regierung aber mit der Volks-Abstimmung wollte er wohl die direkte Demokratie aufblühen lassen aber verursacht damit eine völlig unnötige Zeitverzögerung einer wehrhaften Landverteidigung, deren Wichtigkeit und Dringlichkeit bei der aktuellen geopolitischen Bedrohung den Fachleuten im Bundesheer überlassen werden muss und diese wollen lieber vorgestern als heute den Heeresdienst und Milizübungen verlängern. Ich durfte noch 8 Monate dienen und hatte den Richtkreis der Feldhaubitzen einzurichten und der historischen genauen Einrichtung der Batterie von Null Prozent bei 6400 Grad durfte ich die Auslöschung von ca. 45 Kameraden im Beobachter-Kontingent verhindern, weil die Kanonen in deren unmittelbarer Nähe einschlugen, weil sich der Hauptmann um 200 Grad mit der Hauptschusseite verrechnet hat, weshalb der Brigadier zum Donnerwetter einflog. Bei der heutigen Hochtechnisierung der Kriegsführung muss aber alles schlafwandlerisch sicher ablaufen, sonst könnten die Zivilisten das Kanonenfutter einsammeln und das ist nur mit Prolongierung der Wehrdienstzeiten zu verhindern. 
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