Risiko für Wildunfälle im Herbst

ÖAMTC gibt Tipps für richtiges Verhalten

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    Bei möglicher Gefahr durch Wildwechsel kommt es auf besonnene Reaktion an.

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Foto: unsplash

Die Tage werden kürzer, die Nächte länger – und die Dämmerung, in der Wildtiere besonders aktiv sind, rückt in die Zeit des Berufsverkehrs.

 

Das Risiko für Wildunfälle, insbesondere auf Freilandstraßen, steigt im Herbst deutlich an. Die größte Gefahr besteht dabei nicht per se durch das Tier selbst, sondern durch riskante oder missglückte Ausweichmanöver. „Instinktiv möchte man es vermeiden, mit dem Tier zu kollidieren und weicht aus. Allerdings kann das auf Straßen mit Gegenverkehr oder mit Bäumen, fatal sein“, erklärt Roland Frisch, Pkw-Chefinstruktor der ÖAMTC Fahrtechnik. Daher sei es meist besser, den Zusammenstoß mit dem Tier in Kauf zu nehmen. Ausweichen sollte man wirklich nur, wenn es sicher möglich ist.“

 

Richtiges Verhalten

Besonders auf Landstraßen gilt in den Morgen- und Abendstunden erhöhte Aufmerksamkeit. Lenker sollten vorausschauend und bremsbereit fahren und beide Straßenseiten im Blick haben. Kommt es zu einer Gefahrensituation, gilt: Ruhe bewahren, stark bremsen, keine riskanten Ausweichmanöver, das Lenkrad gut festhalten und die Spur halten. Befindet sich das Tier noch in einiger Entfernung, sollte man abblenden und hupen. Da Wild selten allein unterwegs ist, muss mit weiteren Tieren rechnen. (pd).

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