Krebsdiagnose und Suizidgedanken

Autor Franz Kabelka und Psychiater Albert Lingg in der Landesbibliothek

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    Franz Kabelkas „Absolute Bettruhe“ wird in der Landesbibliothek präsentiert. 

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Foto: Kabelka

Der Autor Franz Kabelka liest heute, Donnerstag, den 5. März, 19.30 Uhr, im Kuppelsaal der Vorarlberger Landesbibliothek aus seinem Buch „Absolute Bettruhe“ und diskutiert mit Dr. Albert Lingg die existenziellen Fragen, die sich bei einer lebensbedrohlichen Krankheit unweigerlich stellen.

„Absolute Bettruhe“ ist kein Krimi, aber vielleicht spannender als so mancher Krimi. Jedenfalls behauptet der Autor: „Dieses Buch ist der Krimi meines Lebens.“ Franz Kabelka nennt es Autofiktion, wenn er spielerisch autobiografische Fakten mit fiktionalen Elementen vermischt.


Kriminalschriftsteller Georg ist es leid, weiterhin Krimis zu verfassen. Das serielle Produzieren von Spannung erscheint ihm mittlerweile als langweilig, ja sinnlos. Da wird – mitten in der Covid-19-Pandemie – fortgeschrittener Blasenkrebs bei ihm diagnostiziert. Das nächste Jahr wird Georg nicht fade, denn das Überleben selbst wird für ihn zum Krimi. Und während die Politik zunehmend panisch agiert und Coronaleugner vor dem Spital demonstrieren, stellen sich auf der urologischen Abteilung essenzielle Fragen: Welcher Behandlungsmethode vertraust Du? Halten alte Freundschaften in Zeiten der Cholera? Und wäre der assistierte Suizid eine (Er-)Lösung?


Franz Kabelka studierte Germanistik und Anglistik in Salzburg und Dublin und lebt als freier Schriftsteller in Feldkirch. Dr. Albert Lingg war bis 2014 Leiter einer psychiatrischen Abteilung und Chefarzt im LKH Rankweil mit Schwerpunkten Sozialpsychiatrie, Geriatrie und Suizidprophylaxe und ist seit vielen Jahren ehrenamtlich für die Lebenshilfe und Telefonseelsorge tätig. Musikalische Begleitung: María José Gómez, Querflötistin aus Kolumbien und Luis Castillo, Cellist aus Venezuela. (pd)

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