Sternsinger zogen durch Götzis

76 Kinder, viele Helfer und 15.755 Euro für Projekte der Dreikönigsaktion

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    Sternsingergruppen aus Götzis waren drei Tage lang in der Gemeinde unterwegs, um den Haussegen zu bringen.

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    Die Sternsinger wurden überall herzlich empfangen.

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Fotos: Pfarre Götzis

Zum Jahresanfang waren in Götzis wieder die Sternsinger unterwegs und brachten Segen, Freude und gelebte Solidarität in die Häuser der Gemeinde.

In mehr als 20 Gruppen zogen Kinder, Jugendliche und Erwachsene von Tür zu Tür und reihten sich damit in eine große österreichweite Aktion ein: Rund 85.000 Sternsinger legten im ganzen Land Millionen von Schritten zurück und machten aus ihrem Einsatz konkrete Hilfe für Menschen in Not. In Götzis engagierten sich an den drei Tagen insgesamt 76 Kinder und Teenager, begleitet von 20 Begleitpersonen, unterstützt von 11 erwachsenen Sternsingern sowie sieben Briefzustellern. Mit Liedern an den Haustüren, warmen Segensworten auf den Schwellen und kurzen Gesprächen entstanden viele kleine, berührende Begegnungen. Mancherorts gab es eine Tasse Tee, anderswo ein gemeinsames Foto – Momente der Herzlichkeit, die sowohl bei den Besuchten als auch bei den Sternsingern noch lange nachwirken werden.


Nach den täglichen Rundgängen wartete in den Jugendräumen die wohlverdiente Stärkung. Neben Leberkäse, Gulasch, Suppe und Toast sorgte heuer eine kulinarische Premiere für besondere Freude: die erstmals servierten „Sternsingerwürstel“, liebevoll zubereitet von Christine, Hedi und Norbert. Diese gemeinsamen Mahlzeiten wurden zu einem echten Fest der Gemeinschaft, bei dem Erlebnisse ausgetauscht und neue Energie für den nächsten Tag gesammelt wurden – selbst drei Tage Schnee konnten der guten Stimmung nichts anhaben.


Am Ende der Aktion stand ein beeindruckendes Ergebnis: 15.755 Euro an Barspenden wurden gesammelt, hinzu kommen noch Überweisungen und Online-Spenden. Der Erlös kommt den Projekten der Dreikönigsaktion zugute und unterstützt heuer insbesondere Familien in Tansania, etwa durch nachhaltige Landwirtschaft, bessere Nahrungssicherheit sowie die Stärkung von Frauen- und Kinderrechten. (pd/mm)

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