Wenn Geschichte lebendig wird
Eine theatrale Erinnerungsreise über Migration und Identität
Fotos: Florian Koller-Mistura
Das Walktanztheater zeigt am 23. April, 20 Uhr, in der Remise Bludenz „Hirschfelds go to Izmir“.
Mit dem Stück „Hirschfelds go to Izmir“ widmet sich das Ensemble des Walktanztheaters der bewegten Geschichte einer jüdischen Familie aus Hohenems und spannt dabei einen Bogen von Vorarlberg bis in die türkische Ägäis – und weit darüber hinaus. Im Mittelpunkt dieser bewegenden Geschichte steht die Auswanderung der Familie Hirschfeld, die im 19. Jahrhundert in Izmir im Textilhandel eine neue Existenz aufbauen wollen.
Komplexe Lebenswege
Ausgehend von dieser historischen Grundlage entfaltet das Stück ein komplexes Panorama von Lebenswegen, die sich über Städte wie Istanbul, Wien und Frankfurt bis nach Mittelamerika erstrecken. Die Inszenierung verbindet dokumentarische Recherche mit künstlerischer Freiheit. Historisch belegte Figuren treffen auf erfundene Charaktere, deren Perspektiven innere Konflikte, Fragen der Zugehörigkeit und Erfahrungen von Fremdheit sichtbar machen. (pd)






